Vier Tage waren wir unterwegs, der Bus prall gefüllt ….. Troisdorfer Bürger im Alter von 17 bis 96   Ein weiter Weg, doch die herrliche Landschaft, die heitere Stimmung, die Freude auf das besondere Programm, die Sonne als ständiger Begleiter und nicht zuletzt das Treffen von Freunden taten das „Ihre“. Der Empfang in der `Reichskrone`: Bürgermeister Jürgen Opitz, Vorsitzender Peter Mildner und die jungen Nachtigallen des Heidenauer Singkreises unter der Leitung von Manuela Schuster hießen uns herzlichst willkommen. Gasteltern übernahmen ihre Troisdorfer, fast immer mit Wiedersehensfreude verbunden und dann „von nun an gings gemeinsam“. Am nächsten Tag erlebten wir die Stadt Radebeul mit Besuch und Führung durch das Karl-May-Museum und seinen besonderen Ausstellungen „Indianer Nordamerikas“ in der Villa „Bärenfett“ und „Karl-May –Leben und Werk“ in der Villa „Shatterhand“. Nach einem landestypischen Essen im Restaurant „Dampfschiff“ (natürlich mit Blick auf die Elbe) fuhren wir weiter, um im sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth einen köstlichen und florierenden Wirtschaftsbetrieb kennen zu lernen. Schon wartete Dresden auf die Troisdorfer Städtepartnerschaftler ; auf unseren Wunsch konnte die Gelegenheit genutzt werden, nicht nur u.a. Schloss, Frauenkirche, Oper, Brühlsche Terrasse , Zwinger zu besichtigen, sondern auch die andere Seite der Elbe mit Führung u.a. durch de Neustadt, Markthalle, Kunsthöfe, Goldener Reiter, Drei Königskirche . Der dritte Tag stand zunächst im Zeichen der wunderbaren Stadt Görlitz, durch die Neisse getrennt von der polnischen Stadt Zgorzelec. Die historische Altstadt mit einer überwältigenden Infrastruktur von Gebäuden und Plätzen, die Peterskirche mit Präsentation der berühmten Sonnenorgel von Eugenio Casparini, der Rundgang mit herzerfrischenden Gästeführern entlang des Kreuzweges in der Nikolaivorstadt und die Besichtigung des Heiligen Grabes setzten wirklich Glanzpunkte; nicht unerwähnt bleiben darf das gemeinsame Mittagessen im historischen Restaurant „Zum Nachtschmied“. Die Zeit zur Rückfahrt in „heimatliche Gefilde“ drängte mehr und mehr; der gesellschaftliche Höhepunkt dieser Begegnung mit einem Festessen  im Wirtshaus „Marieneck“ am historischen Pirnaer Markt stand auf dem Programm. Den  krönenden Abschluss der Begegnung gestaltete der Urpirnaer Wolfgang Bieberstein mir seinem kreativen und humorvollen Nachtwächter-Spaziergang. Schweren Herzens nahmen wir am Sonntagmorgen Abschied von Heidenau und unseren Freunden; größter Dank gehört vor allem  dem Heidenauer Städtepartnerschaftsverein mit seinem Vorsitzenden Peter Mildner. Herzlicher und erlebnisreicher lässt sich eine Begegnung auf diesem Niveau nun wirklich nicht realisieren. Wir Troisdorfer werden2017 als Gastgeber unseren ganz besonderen Dank zeigen. Gemeinsam freuen wir uns auf die Woche vom 24. bis 28. Oktober 2016. Unsere Partnerstadt Redcar and Cleveland wird dann zu Gast sein, um Troisdorf und seine Menschen zu erleben. Theo Lettmann
Unsere Partnerstadt Heidenau –wieder einmal ein großartiger Gastgeber.