Jubiläum

Im Oktober 2021 steht eine begehungswürdige Jubiläumsfeier ins Haus. Die 50 jährige Partnerschaft mit Evry in Frankreich, das 40 jährige Bestehen unseres Partnerschaftsvereins, der 30 jährige Partnerschaftsgeburtstag mit den Städten Genk in Belgien, Redcar/Cleveland in England sowie Heidenau und das 25 jährige Bestehen der Partnerschaft mit Korfu / Griechenland sind Meilensteine in unserer Vereinsgeschichte.

Wir schauen positiv in die Zukunft und planen diese Veranstaltung. Natürlich unter allem Vorbehalt der Entwicklung unter Corona. Wir werden euch zeitnah weitere Informationen zukommen lassen.

50 Jahre Troisdorf und 6 Partnerstädte

50 Jahre Troisdorf und 6 Partnerstädte 

Die Möglichkeit am Tag der offener Tür –anlässlich des 50jährigenGeburtstages unserer Stadt—unseren Bürgern und Besuchern eine Präsentation der 6 Partnerstädte zu bieten und dabei Gespräche führen zu können, griff der Vorstand des Städtepartnerschaftsvereins mit Begeisterung auf. In 2 Pavillons direkt vor dem Rathaus zeigten Schautafeln Besonderheiten und Eigentümlichkeiten unserer Partnerstädte in Europa, mit denen Troisdorf nun seit Jahrzehnten eine enge Verbindung eingegangen ist. --Seit 1972, somit als erste Stadt, besteht die Partnerschaft mit Evry, vor den Toren der Hauptstadt Paris gelegen. 1990 wurden gleich dreimal Urkunden unterzeichnet --den Anfang der besiegelten Freundschaft machte Genk/Belgien, die guten Kontakte zu den belgischen Natopartnern in der Garnison Troisdorf-Spich hatten großen Anteil an diesem Miteinander. --nach dem Fall der Mauer unterstützte das Troisdorfer `Rathaus` die Stadt Heidenau, im Dunstkreis von Dresden, beim Aufbau der neuen Administration. Die harmonische Zusammenarbeit führte dann zum Miteinander auf vielen Ebenen der Kommune. Die lebendigen und fröhlichen Kontakte führten dann, wie von selbst, zu dem Entschluß, eine Partnerschaft zwischen den Städten zu schließen. – der Dritte Bunde war schließlich die englische Stadt Langbaurgh, 1996 unbenannt und uns besser bekannt als Redcar and Cleveland. Mit dieser Stadt ist Troisdorf ganz besonders verbunden. Jährliche Besuche/Gegenbesuche haben aus der Partnerschaft eine Freundschaft werden lassen. Troisdorf hat einen großen Anteil an griechischen und türkischen Mitbürgern. Die Freude am Miteinander etablierte sich –auch auf Initiative von Bürgern, die hier eine Heimat gefunden haben und sich hier für das Gemeinwesen einsetzen- in dem Austausch von Partnerschaftsurkunden. Seit 1996 besteht die Verbindung mit Korfu/Griechenland und seit 2004 mit Özdere/Türkei. Es hat Freude gemacht, am Tag der offenen Tür mit den vielen Besuchern zu sprechen, ihnen unsere Schautafeln aus dem Leben der Partnerstädte zu erläutern und dann Werbung für den Städtepartnerschaftsverein zu machen. Dank all jenen Mitgliedern, die den Vorstand bei seiner wertvollen Aufgabe unterstützt haben. Hier und da zeigte sich der Erfolg, sogar in Beitragserklärungen.
Auf dem Bild sind zu sehen von links nach rechts: Barbara Bujotzek, Theo Lettmann, Christa Metzlaff, Irene König, Adelheid Eick, Frank Eick und kniend Renate Dunstheimer
                   

Zu Gast in Redcar 2019

Städtepartnerschaftsvererein Troisdorf e.V .zu Gast in der englischen Partnerstadt Redcar and Cleveland.

Die Vitalität der Städtepartnerschaften spiegelt sich  nicht nur in  Straßennamen – natürlich gibt es den `Troisdorfway` und wir kennen die Redcarstraße, sondern auch in festen Austauschtraditionen. So erlebten Troisdorfer vom 20. Bis 24.9. eine informationsreiche und überaus herzliche Begegnung in ihrer Partnerstadt.   Die Entscheidung unserer Parlamentarier, mit der Stadt Langbaugh, 1996 umgetauft in Redcar and Cleveland, eine Partnerschaft zu schließen, erwies sich wieder einmal als goldrichtig. Unsere englischen Partner, die Twinning Association, hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das uns ihre Heimat im Nordosten Englands wirklich näher brachte. Untergebracht waren wir in den Familien der Gastgeber und durften dabei auch den „English Way of Live“ im Alltag genießen. Höhepunkte des anspruchsvollen  Programms waren: -Der Besuch des am besten erhaltenen Kartäuser – Klosters in England das Mount Grace Priory in North Yorkshire. -Das  James Herriot Museum in Thirsk, uns allen bekannt als Wirkungsstätte für die Fernsehserie „der Doktor und das liebe Vieh“ englischer geht es nun wirklich nicht. Wunschgemäß gestalteten die Gasteltern einen Tag mit den Troisdorfern in eigener Zuständigkeit. Auch dieser Tag war geprägt von Besichtigungen der näheren Umgebung ihrer Heimat, ob es nun besondere Landschaften, Museen, Shopping Centres, spezielle Restaurants und kulturelle Ereignisse waren. Ein weiterer Glanzpunkt war die Fahrt mit der National Rail „Eisenbahn“ von der Nunthorpe-Station durch die besondere , typische Landschaft im Nordosten  zwischen York und Newcastle, das County Cleveland, zur berühmten Hafenstadt Whitby. James Cook hatte einst mit dem Segelschiff „Endeavour“ seine Weltumsegelung gestartet, von der er nicht zurückkehrte. Einheimische Hawaianer haben ihn 1779 erschlagen. Seine „Endevour“ –zurückgebracht von seiner Mannschaft – wurde von uns Troisdorfern äußerst interessiert besichtigt. Im traditionsreichen „Trenchers Restaurant“ hatten wir ein gemeinsames Lunch mit „Fish and Chips“, was einfach zum stilgerechten Besuch dazu gehört. Gesellschaftlicher Höhepunkt war der Festabend im „Cleveland Golf Club“ Redcar.In einer von Harmonie und Fröhlichkeit geprägter Atmosphäre begrüßte uns und alle Gastfamilien die stellvertretene Bürgermeisterin  Carol Morgan und die Präsidentin der Twinning Association  Mrs Sheelagh Clark. Aus ihren Worten sprach nun wirklich die Freude, Troisdorfer Bürger zunächst als Partner und schon wenig später als Freunde zu haben. Die augenblickliche Situation  „England und gemeinsames Europa“ wie immer das ausfällt, werde keinen Einfluss auf unsere Freundschaft haben. Vorsitzender Theo Lettmann dankte allen für ihren wertvollen und gekonnten Einsatz, der den Erfolg dieser in der Erinnerung bleibender Begegnung garantiert hat. Besser und warmherziger geht es nun wirklich nicht mehr. Nach einem gemeinsamen „English Breakfast“ wiederum im „Golfclub“ traten wir die Heimreise an. Per Bus nach Manchester, per Flug nach Düsseldorf und mit PKW nach Troisdorf erreichten wir alle gesund und munter unsere Heimatstadt.    

Besuch aus Heidenau Juni 2019

Frohsinn und Harmonie bestimmten die Begegnung mit der Partnerstadt Heidenau ---wieder einmal ein voller Erfolg.

In Absprache mit den Freunden aus Heidenau war für die 3-tägige Austauschmaßnahme – so der offizielle Sprachgebrauch –ein abwechslungsreiches Programm gestaltet worden. Nach dem Empfang in unserer Stadthalle mit Begrüßung durch Vizebürgermeister  Rudolf Eich am späten Nachmittag des Freitages übernahmen die Gasteltern ihren Besuch. Zu allermeist gab es dann ein fröhliches Wiedersehen, da sich  im Laufe der langjährigen Partnerschaft echte Freundschaften entwickelt haben. Die Führung  durch Kölns Innenstadt rund um den Dom am nächsten Morgen unter dem Motto: „Kölsches Grundgesetz: ´et kütt  wie et kütt´“ brachte nicht nur interessante Informationen, sondern die Art und Weise ´heiter und jeck` war wirklich herzerfrischend. Wunschgemäß nahmen wir dann an der „Großen Hafenrundfahrt“ teil. Auch die Troisdorfer Gasteltern waren äußerst angetan von der Vielfalt der Hafenanlagen. Die kulinarische Stärkung  und die Erläuterungen unserer Begleiterin während der 2½  stündigen Schiffsfahrt bleiben sicherlich lang in Kopf und Herz. Der Samstagvormittag gehörte einem ernsteren  Anliegen unserer Gäste. Die Besichtigung der Dokumentationsstätte Regierungsbunker in Bad Neuenahr-Ahrweiler ließ doch Beklommenheit und großes Nachdenken aufkommen. Die zur Freundschaft gewordene Verbindung Heidenau – Troisdorf erhielt einen  großen Impuls. Das gemeinsame Mittagessen – lecker und perfekt serviert – in der Gaststätte „Bells“ – schuf die richtige Atmosphäre für die Weinprobe „In vino veritas“, verbunden mit einem informativen Spaziergang durch die Gassen des wunderschönen Ahrweiler;  dabei wurden die Weinproben in entsprechenden Weinlokalen genommen. Die Zeit drängte, der gesellschaftliche Höhepunkt „gemütlicher Abend auf  den Spicher Höhen“ stand auf dem Programm. Mit unseren besonderen Gästen aus dem Rathaus, in Vertretung des Bürgermeisters Frau Angela Pollheim, die eine begeisternde Rede zur Partnerschaft hielt, Herrn Harald Schliekert und Herrn Alexander Biber war von Beginn eine warmherzige, fröhliche Stimmung gegeben. Dank auch an das Ehepaar Brockmeyer, das wieder mit gutem Essen und Service aufwartete. Sonntagvormittag gab es wieder einen schweren Abschied. Die weißen Tüchlein winkten lange dem Bus hinterher. Freuen wir uns auf das Jahr 2020, dann sind wir Troisdorfer Gäste  bei den Heidenauern.

Pressebericht aus der Guisboroough Life magazine Sept 2017

Celebrating the Anglo-Saxon connection -----------------------------   A celebration of the twinning with Redcar & Cleveland & Troisdorf occurred on 11th September, held at the Cricket Club in Guisborough, with attendance from the Mayors of both Guisborough & Redcar & Cleveland.   The event was held after members of the group from Germany had spent several days visiting places of interest in our area, whilct staying at other families homes.   The area in Germany has similar industrial heritage to our own, that even though in continuance, evidently suggests hardship over the past twenty years or so.   I chatted with Theo Lettmann, the Chairman of the Troisdorf committee, who told me that the 25th anniversary was held in 2015.   “We have had an excellent visit, seeing your beautiful landscape plus the industrial heartland.  It has all been happiness & joy ending with an evening’s entertainment supplied by our English friends. On our return we will be planning a return visit for our English friends to Germany.”   The Jorvik Museum in York was visited, plus the Transporter Bridge in Middlesbrough & the Black Sheep brewery in Masham.   Chatting also with the Secretary, Heidi Eick & husband Frank, she mentioned the beginning of the group.”It all started in 1990 & we also have twinning with other countries including France, Greece, Belgium & Turkey. It is always fascinating to meet people from other countries & to share our lives with them. Firm friendships have been made for all of us.”   Future editions will highlight the friendship which has grown betwen the two areas, specifically between our two countries.
Vorsitzender Theo Lettmann und die Bürgermeisterin von Redcar
  Martin Smith     For further information about the Redcar & Cleveland Twinning Association, please visit their website at: www.redcarandclevelandtwinningassociation.org.uk

Besuch unserer Freunde aus Redcar Ende Oktober 2018

Together with jolly good friends Twinning association Redcar and Cleveland und Städtepartnerschaftsverein Troisdorf. Eine Begegnung mit Herz und Sinn Seit nun mehr 28 Jahren verbindet Redcar and Cleveland und Troisdorf eine Partnerschaft, die auf dieser internationalen Ebene ihres gleichen sucht. Als diesjähriger Gastgeber hatte Troisdorf ein Programm zusammengestellt, das sich eng an die Vorstellungen unserer Freunde hielt. Schon beim Empfang im freundlichen Rathaussaal über den Dächern von Troisdorf mit Begrüßung durch den Vizebürgermeister Rudi Eich im Beisein aller Gastgeberfamilien  –wieder waren alle in Troisdorfer Familien aufgenommen – bei Fingerfood und Tea zeigte sich die Freude an dem Miteinander. Der nächste Tag führte die Gemeinschaft zum Regierungsbunker nach Ahrweiler mit informationsreicher, äußerst lebhafter Führung. Weiter ging es nach Mayschoß zum berühmten Weinkeller, natürlich durfte dann ein landestypisches Essen mit fröhlicher Weinprobe nicht fehlen Die Übersetzung der mit besonderem  Charme vorgetragenen Worte des 80jährigen Kellermeisters lag in den Händen unserer Engländerinnen Pam und Allison. Am Vormittag des Mittwochs stand die Fahrt mit der Wuppertaler Schwebebahn auf dem Programm, es war der ausdrückliche Wunsch unserer Freunde, aus der Höhe des Kaiserwagens –schließlich war Kaiser Wilhelm ein Enkel Queen Viktorias—eine deutsche traditionsreiche Stadt zu erleben.  Anschließend, im Ort Schloss Burg nahmen unsere Gäste wohl zum ersten Mal an einer Bergischen Kaffeetafel teil. Der ungewöhnliche Beginn mit süßen Waffeln, Kirschen und Sahne, um dann zu deftigen Köstlichkeiten zu wechseln, kam sehr gut an. Nach Fahrt durch herbstlich „gefärbte“, abwechslungsreiche Landschaft des Bergischen Landes, war der letzte Programmpunkt die Führung im Laurel und Hardy (Dick und Doof) Museum in Solingen. Für den nächsten Tag hatten sich unsere Freunde die Besichtigung des Museums „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ sowie des Kanzlerbungalows gewünscht. Im Nachhinein stellte sich heraus, das die äußerst informative Führung in ihrer Landessprache durch einen Troisdorfer Ratsherrn erfolgt war. Gesellschaftlicher Höhepunkt war dann auf den Spicher Höhen der Abschlussabend. Hier gilt besonderer Dank dem Wirtepaar  Brockmeyer, das mit Rheinischer Küche begeisterte. Vizebürgermeister Eich brachte zum Ausdruck, wie sehr unsere Stadt Troisdorf die Partnerschaft mit Redcar and Cleveland schätzt.  Auf Grund eines Krankenhausaufenthaltes konnte der Bürgermeister  aus England an der Begegnung nicht teilnehmen.  Er ließ     herzliche Grüße durch die Vorsitzende Pam ausrichten, sie überreichte dann als Geschenk von ihm persönlich für jeden Teilnehmer eine süße Überraschung. Freitagmorgen hieß es  Abschiednehmen, nach dem gemeinsamen Frühstück mit den Gastgebern und Troisdorfer Familien, die auch als Nichtmitglieder Quartier gewährt hatten  ---1000 Dank—wartete  auf den Spicher Höhen der Coach bereits. Die Abfahrt verzögerte sich eine ganze Weile --- bei so herzlicher Freundschaft und Gastfreundschaft ist das nun mal so.

Besuch in Heidenau

                                               Heidenau   -   Troisdorf

Eine Städtepartnerschaft , die ihresgleichen sucht.

Troisdorfer wieder einmal begeistert von der Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Heidenauer.

Innerhalb kürzester Zeit nach Bekanntgabe des Termins für die Austauschmaßnahme 2018 musste schon eine Warteliste angelegt werden. Troisdorfer wissen ja auch inzwischen, wie ideenreich und interessant unsere Gastgeber jeden Besuch gestalten. Ihre Stadt, ihre Menschen und die Landschaft der näheren und weiteren Umgebung standen im Vordergrund. Bürgermeister Opitz nahm den Willkommensgruß persönlich wahr – unterstützt von den allerjüngsten Sängerinnen und Sängern des Heidenauer Singkreises. Der Leiterin, Manuela Schuster, gehört großer Dank. Der 1. Besuchstag galt der über 1000jährigen Stadt Bautzen, aus vielen Köpfen ist nun wirklich das Vorurteil „Bekannt durch die Haftanstalt“ verschwunden. Mit romantischen Gassen, Gebäuden  und wunderschönen Türmen - 14 an der Zahl- präsentiert sich Bautzen als eine Stadt, die jeder einmal besuchen sollte. Natürlich erlebten wir auch im 1. Bautzener Senfrestaurant – nach Führung durch das stilvolle eingerichtete Senf-Museum - ein köstliches 3 -Gang-Senf- Menü. Der späte Nachmittag gehörte der Landeshauptstadt ---Dresden. Bei Möglichkeiten – Führung durch die Neustadt u.a. Dreikönigskirche, Kunsthöfe Goldener Reiter sowie – Führung mit u.a. Brühlscher Terrasse, Zwinger  Kulturpalast, Semperoper wurden mit Freude angenommen. Der nächste Tag machte uns mit der stadtnahen Gegend und Heidenau selbst vertraut. Zunächst erlebten wir nach  einer Stadtrundfahrt um die Kreisstadt Pirna eine Führung mit 4  Vorstandsmitgliedern des dortigen Städtepartnerschaftsvereins durch das neugeschaffene DDR – Museum Pirna. Die Besichtigung des Sächsisch-Böhmischen Bauernmarktes mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Bauernschänke schloss sich an.     So gestärkt fuhren wir zunächst in unsere Partnerstadt, um zunächst der Freiwilligen Feuerwehr einen Informationsbesuch abzustatten und dann das kurz vor der Einweihung stehende Gemeindezentrum der protestantischen Kirche zu erleben. Nach Orgelspiel und herzlichen Worten der Pastorin sangen Troisdorfer mit ihren Heidenauer Freunden gemeinsam das Lied: “Im schönsten Wiesengrunde“. Ja, gerade solche Aktionen schaffen Gemeinschaft mit unserer Partnerstadt – schließlich kommen wir ja nicht als Touristen. Gesellschaftlicher Höhepunkt war der Abschiedsabend im Gasthaus „Drogenmühle“. Mit dem  köstlichen Menu und der Musik der „Königsteiner Kasematten“, „Krawallos“ fand die Begegnung dann ihr Ende. Sonntagmorgen hieß es Abschied nehmen, lange 650 Kilometer Busfahrt lagen vor uns; mit Freunden unterwegs zu sein heißt aber Kurzweil und Frohsinn, so war es dann auch. Größter Dank gehört dem Vorsitzenden des Heidenauer Städtepartnerschaftsvereins Peter Mildner mit einer Mannschaft. Wieder einmal war er nicht nur glänzender Organisator sondern ebenfalls grandioser  Kenner seiner Stadt und ihrer heimatnahen Umgebung. Freuen wir uns schon heute auf das nächste Jahr, wenn wir Gastgeber für unsere Heidenauer sein werden.  

Bekanntgabe Termin Jahreshauptversammlung 2018

Jahreshauptversammlung am 17.Mai im Rathaus .

Die Zeit vergeht nun wirklich wie im Flug. 2018 gibt es wieder Vorstandswahlen anlässlich der jährlichen Versammlung; die Mitglieder sind allesamt schon vor Wochen über diesen Termin – beginn 18:00 Uhr – und das umfangreiche Programm schriftlich informiert worden. Neu ist der Tagungsort, das Rathaus ist ja ohnehin die Stabsheimat des Staedtepartnerschaftsverins, warum nicht dort auch dieses wichtige Treffen. Am haupt- und Hintereingang gibt es den Hinweis, wo genau der Saal C seinen Platz hat. Eine Fülle von Informationen wartet auf die Mitglieder.  Nicht nur die Neuwahlen prägen iesen Abend, sondern auch die Aussprache über die Austauschmaßnahmen und vereinsinterne Unternehmungen zur Festigung der Gemeinschaft. Nicht zuletzt ist es ja auch ein Zusammen kommen von Freunden, die sich in den Dienst dieser Aufgabe unserer Stadt stellen.

Goodbye 2017 — Welcome 2018

Fröhlich und harmonisch war sie ….. die Jahresabschlussfeier der Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins Troisdorf und ihrer Gäste, allen voran unsere Landtagsabgeordnete Katharina Gebauer, unser stellvertretender Bürgermeisters Rudolf Eich und unser Mannes im Rathaus Peter Sonnet. Die Zutaten zu dieser Veranstaltung haben – wie immer—zum Gelingen kräftig beigetragen. Nach dem Auftritt der „Hüpfenden  Flöhe“  und der lustigen Geschichte vom Tannenbaumständer, die der Vorsitzende zum Besten gab         , ging es ans Buffet. Natürlich besuchte uns dann unser Weihnachtsmann, Willi Vollbach, und gab in der ihm eigenen Art einen heiteren Jahresrückblick. Geschenke, die sich übers Jahr angesammelt hatten, wurden im Rahmen einer Tombola verlost. Mit dem Bläsertrio – Gunnar Fischer, Hagen Fritsche und Manfred Brenner -  das unsere schönen  weihnachtlichen  Lieder spielte und zum Mitsingen einlud, ging dann die Feier zu Ende. So erfreut und auch gestärkt konnte das Neue Jahr zu uns kommen. Schwerpunkte werden die Austauschmaßnahmen/Begegnungen in der Partnerstadt Heidenau und der Besuch unserer Twinning Association Redcar and Cleveland sein. Es ist zu erwarten, dass eine Abordnung aus der Partnerstadt Corfu Troisdorf besuchen wird und die Verbindungen zu Evry und Özdere  wieder belebt werden können. Die Einladung zum Neujahrsempfang in die Partnerstadt Genk haben wir gerne wahrgenommen, die Herzlichkeit unserer Belgier ist überall zu spüren. Im Sommer wird zwischen unseren Städten eine große Begegnung mit sportlichen Aktivitäten stattfinden. Um unsere Gemeinschaft zu stärken und auch Freude im Alltag zu haben, sind gemeinsame Unternehmungen schon fest geplant. Bereits am 16. Januar haben wir das Theater „Ausgetrickst—Nicht mit uns“ im Siegburger Stadtmuseum  besucht. Besondere Freude hat uns dabei unsere stellvertretende Vorsitzende,  Barbara Bujotzek, gemacht, die auf der Bühne vehement  mitgespielt hat. Es wird eine Exkursion nach Heidelberg mit Stadtführung geben, der Besuch des Scala Theaters in Köln mit der wohl etwas derben Komödie „Kaffeebud –La Kölsche Vita“  ist gebucht. Ein gemeinsames Frühstück hier in Troisdorf und auch die Teilnahme an dem weihnachtlichen  Konzert der Höhner in der Stadthalle sind im Programm. Wann immer Vorschläge der Mitglieder gemacht werden, ist eine wohlwollende Prüfung angesagt und nicht zuletzt: Wer bei uns mit machen möchte …… wir freuen uns und schon sind Sie Mitglied.

Begegnungen in Genk und Redcar and Cleveland

So ist es nun einmal: Die Vitalität der Städtepartnerschaften  spiegelt sich nicht nur wider in Straßennamen und Kennzeichnen von Plätzen, sondern auch in festen Austauschtraditionen: Wir waren für einen Tag Gäste in unserer belgischen Partnerstadt Genk und blicken inzwischen mit einer wertvollen Erinnerung und Freude auf dieses Treffen zurück. Nach herzlicher Begrüßung durch die Repräsentantin unserer Partnerstadt begleiteten uns zwei Ratsherren, um die beiden Schwerpunkte des diesjährigen Programms ohne jegliche Komplikationen genießen zu können. -- Im Planetarium und Cosmodrome im Stadtteil  Kattevennen erlebten wir, eigens für uns eine Vorstellung, den gestirnten Himmel über uns und hautnah die Eroberung des Mondes mit einmaliger Kameraführung und entsprechenden Bildern. Ein reichhaltiges Buffet im Brasserie Carré stärkte uns dann für den Besuch der weithin bekannten Oekrains-Orthodoxen Kirche. -- Die Führung in diesem beeindruckenden Gotteshaus hatte der Bischof Vitali Derewianka selbst übernommen. Offensichtlich war er äußert angetan von den vielen existiellen Fragen zum Inhalt und zur Bedeutung der Religionen für die Menschheit. -- Unsere Damen haben hier dominiert—Er schaffte unermüdlich sakrale Gegenstände herbei, um anhand dieser auch authentisch sein zu können. Selten war ein Kirchenbesuch so wertvoll und fesselnd wie dieser hier in Genk mit einem temperamentvoll  agierenden Bischof. Die Begegnung in Genk fand ihren Ausklang bei Kaffee und Kuchen auf dem Marktplatz bei strahlendem Sonnenschein. Natürlich im größeren Zeitraum  --freitags Abflug von Köln, dienstags Abflug von Manchester-- erlebten wir unsere Partnerstadt Redcar and Cleveland. Nach Landung in Manchester und Busreise durch eine herrliche Landschaft des York County, erwarteten uns unsere Gastgeber, allen voran Frau Bürgermeister Karen King in vollem Ornat im Rathaus zu einem herzlichen und auch lukullisch begeisternden Empfang. Schon bei der ersten Kontaktaufnahme war zu spüren, wie harmonisch diese Partnerschaft zusammengewachsen ist.  Das Programm war ideenreich, interessant und sehr informativ. Hier gilt schon der erste große Dank an die Vorsitzende der Twinning Association Pamela Stenson mit ihrem liebenswerten Team. Der erste Tag galt der Besichtigung der Stadt York mit der Erlebnisfahrt durch das Jorvik Viking Centre .Am folgenden Tag besuchten wir die „Kreisstadt“ Middlesbrough, u.a. seine einmalige (in der Welt) Transporter Bridge und die M.I.M.A. (Institute of modern Art). Zurück in Redcar  erfreute uns eine wohltuende Tea Tasting and Cream Tea Party im Daisy-Mae´s Vintage Tearoom. Schöner hatte bis dahin niemand von uns eine solche stilvolle Tee-Stunde genossen. Ein besonderes Erlebnis war der Tagesausflug zur „Black Sheep Brewery“ in Masham. Nicht nur das landestypische Dinner und das besondere Bier in vielen Variationen, sondern vor allem die Geschichte und das soziale Wirken dieser Brauerei in der herrlichen Landschaft begeisterte uns. Hier präsentierte sich gelebte Traditio Am Abend war der gesellschaftliche Höhepunkt der Begegnung 2017. Im Guisborough Cricket Club feierten  die Honorationen und Repräsentanten der Partnerstadt, die Mitglieder der Twinning Association und der Troisdorfer Städtepartnerschaftsverein den Social Evening. Musikalisch umrahmte der Damenchor New Day Singers unser Beisammensein. Jegliche Sprachbarriere war aufgehoben;  die Stimmung konnte nicht besser sein. Leider ging die schöne Zeit mit unseren englischen Freunden am nächsten Morgen mit einem gemeinsamen Frühstück (Farewell Breakfast) im Saltburn House –gelegen an der Nordseeküste- zu Ende. Wir Troisdorfer nutzten dann die Zeit bis zum Abflug von Manchester mit einer ausführlichen Stadtbesichtigung der 3 Millionen Metropole; natürlich durfte dabei das Old-Stafford-Stadium von Manchester nicht fehlen. Wieder einmal haben wir Austauschmaßnahmen erlebt, die lange nachwirken und wirklich in den Rahmen „Wir in Europa“ gehören.