So ist es nun einmal: Die Vitalität der Städtepartnerschaften  spiegelt sich nicht nur wider in Straßennamen und Kennzeichnen von Plätzen, sondern auch in festen Austauschtraditionen: Wir waren für einen Tag Gäste in unserer belgischen Partnerstadt Genk und blicken inzwischen mit einer wertvollen Erinnerung und Freude auf dieses Treffen zurück. Nach herzlicher Begrüßung durch die Repräsentantin unserer Partnerstadt begleiteten uns zwei Ratsherren, um die beiden Schwerpunkte des diesjährigen Programms ohne jegliche Komplikationen genießen zu können. -- Im Planetarium und Cosmodrome im Stadtteil  Kattevennen erlebten wir, eigens für uns eine Vorstellung, den gestirnten Himmel über uns und hautnah die Eroberung des Mondes mit einmaliger Kameraführung und entsprechenden Bildern. Ein reichhaltiges Buffet im Brasserie Carré stärkte uns dann für den Besuch der weithin bekannten Oekrains-Orthodoxen Kirche. -- Die Führung in diesem beeindruckenden Gotteshaus hatte der Bischof Vitali Derewianka selbst übernommen. Offensichtlich war er äußert angetan von den vielen existiellen Fragen zum Inhalt und zur Bedeutung der Religionen für die Menschheit. -- Unsere Damen haben hier dominiert—Er schaffte unermüdlich sakrale Gegenstände herbei, um anhand dieser auch authentisch sein zu können. Selten war ein Kirchenbesuch so wertvoll und fesselnd wie dieser hier in Genk mit einem temperamentvoll  agierenden Bischof. Die Begegnung in Genk fand ihren Ausklang bei Kaffee und Kuchen auf dem Marktplatz bei strahlendem Sonnenschein. Natürlich im größeren Zeitraum  --freitags Abflug von Köln, dienstags Abflug von Manchester-- erlebten wir unsere Partnerstadt Redcar and Cleveland. Nach Landung in Manchester und Busreise durch eine herrliche Landschaft des York County, erwarteten uns unsere Gastgeber, allen voran Frau Bürgermeister Karen King in vollem Ornat im Rathaus zu einem herzlichen und auch lukullisch begeisternden Empfang. Schon bei der ersten Kontaktaufnahme war zu spüren, wie harmonisch diese Partnerschaft zusammengewachsen ist.  Das Programm war ideenreich, interessant und sehr informativ. Hier gilt schon der erste große Dank an die Vorsitzende der Twinning Association Pamela Stenson mit ihrem liebenswerten Team. Der erste Tag galt der Besichtigung der Stadt York mit der Erlebnisfahrt durch das Jorvik Viking Centre .Am folgenden Tag besuchten wir die „Kreisstadt“ Middlesbrough, u.a. seine einmalige (in der Welt) Transporter Bridge und die M.I.M.A. (Institute of modern Art). Zurück in Redcar  erfreute uns eine wohltuende Tea Tasting and Cream Tea Party im Daisy-Mae´s Vintage Tearoom. Schöner hatte bis dahin niemand von uns eine solche stilvolle Tee-Stunde genossen. Ein besonderes Erlebnis war der Tagesausflug zur „Black Sheep Brewery“ in Masham. Nicht nur das landestypische Dinner und das besondere Bier in vielen Variationen, sondern vor allem die Geschichte und das soziale Wirken dieser Brauerei in der herrlichen Landschaft begeisterte uns. Hier präsentierte sich gelebte Traditio Am Abend war der gesellschaftliche Höhepunkt der Begegnung 2017. Im Guisborough Cricket Club feierten  die Honorationen und Repräsentanten der Partnerstadt, die Mitglieder der Twinning Association und der Troisdorfer Städtepartnerschaftsverein den Social Evening. Musikalisch umrahmte der Damenchor New Day Singers unser Beisammensein. Jegliche Sprachbarriere war aufgehoben;  die Stimmung konnte nicht besser sein. Leider ging die schöne Zeit mit unseren englischen Freunden am nächsten Morgen mit einem gemeinsamen Frühstück (Farewell Breakfast) im Saltburn House –gelegen an der Nordseeküste- zu Ende. Wir Troisdorfer nutzten dann die Zeit bis zum Abflug von Manchester mit einer ausführlichen Stadtbesichtigung der 3 Millionen Metropole; natürlich durfte dabei das Old-Stafford-Stadium von Manchester nicht fehlen. Wieder einmal haben wir Austauschmaßnahmen erlebt, die lange nachwirken und wirklich in den Rahmen „Wir in Europa“ gehören.
Begegnungen in Genk und Redcar and Cleveland